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Bestandsübertragung der Sterbekasse für den Niederrhein und das ganze Ruhrgebiet

KLEVE.

Der deutsche Versicherungsmarkt befindet sich im Umbruch. Kleinere Gesellschaften schließen sich größeren an, um die steigenden Anforderungen der Aufsichtsbehörden langfristig erfüllen zu können, Verwaltungskosten zu senken und ihren Mitgliedern Kontinuität garantieren zu können. Vor diesem Hintergrund fusioniert die in Kleve ansässige „Sterbekasse für den Niederrhein und das ganze Ruhrgebiet VVaG“ mit dem Bochumer Versicherungsverein a.G. „Durch die Fusion gehören alle Versicherten zu einem der zehn größten Spezialversicherer auf diesem Gebiet“, erklärt Detlev Koken, bisheriger Geschäftsführer der Sterbekasse Niederrhein.

 

Der Zusammenschluss mit dem Bochumer Versicherungsverein bringe für die Versicherten der Sterbekasse Niederrhein nur Vorteile und im Grunde genommen ändert sich nichts. Die Verträge werden eins zu eins übernommen und entsprechend weitergeführt. Sogar die Ansprechpartner bleiben die gleichen. Die Geschäftsstelle wird künftig als Niederlassung des BVaG mit den bekannten Mitarbeitern in Kleve weitergeführt.

 

Die Sterbekasse Niederrhein stand auf gesunden Füßen: Sie verwaltete rund 37.000 Versicherungsverträge. Die Gesamtversicherungssumme betrug 21 Millionen Euro, die Kapitalanlagen beliefen sich auf knapp zehn Millionen Euro. „Für unsere Versicherten war es mir wichtig, die Fusion mit einem größeren Partner aus einer wirtschaftlich starken Position heraus anzugehen“, erklärt Koken.

 

Die Sterbekasse für den Niederrhein und das ganze Ruhrgebiet wurde 1954 in Kleve gegründet und war ein so genannter Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Das heißt, es handelt sich nicht um eine renditeorientierte Aktiengesellschaft, sondern es gilt das Genossenschaftsprinzip.

Gewinne werden ausschließlich an die Mitglieder ausgeschüttet. Nach den gleichen Grundsätzen arbeitet auch der im Jahre 1968 gegründete Bochumer Versicherungsverein a.G., der der bundesbehördlichen Aufsicht BaFin untersteht. Die Versicherung hat den Zweck, beim Tode ihrer Mitglieder das in den Tarifen festgelegte Sterbegeld auszuzahlen, um damit die finanziellen Folgen des Ablebens für die Hinterbliebenen abzufedern.

 

Um Bestattungskosten abzusichern liegt die durchschnittliche Versicherungssumme zwischen 5.000 und 7.000 Euro. „Das Besondere an dieser Versicherung ist, dass der Schutz bereits nach sechs Monaten greift. Das heißt, dass im Extremfall bereits nach einer Einzahlung von wenigen Euro die volle vereinbarte Summe fällig wird“.