Der Bochumer Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (BVaG) vollzieht mit dem diesjährigen Vorstandswechsel konsequent seinen Generationenwechsel. Die langjährigen Vorstände Helmut Vogel und Rolf Stange übergeben die Verantwortung an ein modern aufgestelltes Führungsgremium. Bereits seit 2025 führt Tim Vogel als Vorstandsvorsitzender den traditionsreichen Sterbegeldversicherer. Der Vorstand wird nun durch Dennis Zboinski und Jan Kratel ergänzt und bildet gemeinsam mit Christian Hopp die neue Unternehmensführung. Mit der Neuaufstellung verbindet der BVaG bewährte Stabilität mit strategischer Weiterentwicklung.
Wir bewahren das Vertrauen und die Werte, für die der BVaG seit 1968 steht, und entwickeln unser Angebot zugleich konsequent weiter.
Unser Anspruch ist es, Vorsorge ganzheitlich zu denken und unseren Mitgliedern echte Sicherheit für den Ernstfall zu geben, erklärt Tim Vogel.
Vom Sterbegeld zur ganzheitlichen Notfallvorsorge
Ein zentraler Baustein dieser Weiterentwicklung ist das Notfallportal, das 2026 erfolgreich gestartet ist. Das Produkt geht weit über eine klassische Sterbegeldversicherung hinaus: Mitglieder können ihre komplette Notfall- und Nachlassplanung strukturiert regeln – von der Bestattungsvorsorge über rechtssichere Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten bis hin zu einem persönlichen Online-Portal. Dort lassen sich Verträge, Konten, Passwörter und weitere Aspekte der Nachlassplanung sicher hinterlegen. Eine definierte Vertrauensperson erhält im Ernstfall autorisierten Zugriff auf die hinterlegten Daten und kann so eine geordnete Abwicklung sicherstellen.
„Wir sehen uns nicht mehr nur als Versicherer, sondern als Begleiter in allen Fragen der Vorsorge", betont Vogel. „Das Notfallportal macht genau das möglich: Unsere Mitglieder können ihre gesamte Vorsorge an einem Ort regeln – digital, sicher und jederzeit anpassbar."
Weitere Informationen zum Notfallportal: www.bv-ag.de/notfallplan
Verstärkte Kooperation mit Bestattungsunternehmen
Parallel zur digitalen Weiterentwicklung baut der BVaG sein Netzwerk mit den Bestattungsunternehmen vor Ort systematisch aus. „Bestatter sind oft die ersten Ansprechpartner für Hinterbliebene in einer extrem belastenden Situation", erklärt Jan Kratel, der neu in den Vorstand berufen wurde und zuvor das Marketing des BVaG verantwortete.
Die verstärkte Zusammenarbeit umfasst gemeinsame Informationsveranstaltungen, Kooperationen bei der Beratung zur Bestattungsvorsorge und die Entwicklung regionaler Lösungen. „Wir wollen das Thema Tod enttabuisieren und Menschen ermutigen, rechtzeitig vorzusorgen. Das gelingt am besten mit Partnern, die das Vertrauen der Menschen vor Ort genießen", so Kratel.
Kontinuität trifft Innovation
Mit der Neuaufstellung des Vorstands setzt der BVaG auf eine Kombination aus Erfahrung und neuen Impulsen. Christian Hopp, seit Jahren im Vorstand aktiv, steht für Kontinuität und Stabilität. Dennis Zboinski und Jan Kratel bringen neue Perspektiven in die Führung ein – beide kennen den BVaG und die Branche aus langjähriger Erfahrung.
Helmut Vogel und Rolf Stange haben den BVaG über Jahrzehnte geprägt und zu einem der größten Sterbegeldversicherer Deutschlands gemacht, würdigt Tim Vogel die scheidenden Vorstände. Auf diesem starken Fundament bauen wir auf – mit klarem Blick nach vorn.
Der Generationenwechsel erfolgt vor dem Hintergrund der 2025 gestarteten Kampagne „Bochum sorgt vor" (#RedenStattTotschweigen), mit der der BVaG das Tabuthema Tod öffentlichkeitswirksam aufgreift und gemeinsam mit Partnern wie dem VfL Bochum für Aufklärung sorgt.
Über den Bochumer Versicherungsverein (BVaG)
Der 1968 gegründete BVaG ist mit über 120.000 Mitgliedern einer der größten Spezialversicherer für Sterbegeldversicherungen in Deutschland. Als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit ist das Unternehmen ausschließlich seinen Mitgliedern verpflichtet – alle Überschüsse fließen an die Versicherten zurück. Der BVaG beschäftigt 23 Mitarbeiter am Standort Bochum und bietet neben klassischen Sterbegeldversicherungen umfassende Vorsorgelösungen inklusive digitaler Notfall- und Nachlassplanung.